Die Weiße Tara gilt als vollständig erleuchtete weibliche Buddha-Gestalt und wird im Vajrayana-Buddhismus mit Langlebigkeit, Heilung und geistiger Klarheit in Verbindung gebracht. Sie ist auch unter dem Namen Saptalochana Tara, die „Siebenäugige Tara“, bekannt.
Die Statue zeigt die Weiße Tara in Lotusposition, padma asana, auf einem Lotussockel. Charakteristisch sind ihre sieben Augen: zwei im Gesicht, eines auf der Stirn sowie jeweils eines auf den Handflächen und Fußsohlen. Diese ikonografische Besonderheit steht für allumfassende Wachsamkeit und mitfühlende Aufmerksamkeit in alle Richtungen. Ihre rechte Hand ist in der Gewährungsgeste, varada mudra, geöffnet, die linke Hand weist in der Ermutigungs- und Schutzgeste, abhaya mudra, nach oben. Aus beiden Händen erheben sich voll erblühte Lotusblüten. Die Weiße Tara trägt die Krone und den vollen Schmuck eines Bodhisattva.
Gewand und Sockel sind mit Filigran gestaltet. Feine Drähte wurden spiralförmig gebogen, mit kleinen bogenförmigen Elementen gefüllt und zu Mustern zusammengefügt. Farbige Steine setzen Akzente innerhalb des Ornaments und bilden florale Motive. Die Statue ist auch rückseitig ausgearbeitet und für eine freistehende Aufstellung vorgesehen.
Diese Weiße Tara steht in der Tradition nepalesischer Metallbildkunst und verbindet ikonografische Klarheit mit einer ruhigen, konzentrierten Formensprache.
Weiße Tara
Körper aus Kupfer, im Wachsausschmelzverfahren gegossen, verziert mit Filigran, versilbert und vergoldet. Mit farbigen Steinen besetzt. Die Figur ist patiniert. Das Gesicht ist in Gold gefasst. Handgefertigt in Nepal.
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Höhe: 32 cm
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Breite: 21 cm
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Tiefe: 12 cm
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Gewicht: 3.382 g
HINWEIS
Die Gesichtsbemalung ist ein Kaltgold-Auftrag und wasserlöslich.